FC Aemme - FC Interlaken 0:2 (0:0)

von

Matchtelegramm 1. Mannschaft Saison 2021/2022

Dienstag, 3. Mai 2022

Sportplatz Tannschachen, Zollbrück, 80 Zuschauer

Tore: 0:1 70. Wanner, 0:2 89. Wanner

FC Aemme: Minder, Dario Erhard, Dominik Gerber, Reist, Valentin Beutler, Rupp, Zinniker, Zürcher, Alex Nyffenegger, Schürch, Luca Beutler.
Ersatzspieler: Schüpbach, Elias und Micha Hofer, Simon und Marc Oppliger, Florian Neuenschwander, Robin Hösli.
Bemerkungen: Schober, Rindisbacher, Holzer, Nico Erhard (alle verletzt), Prsic (gesperrt), Matteo Beutler, Kämpfer, Lüthi, Leuenberger (abwesend).

Niederlage für den FC Aemme - Punkte gehen ins Berner Oberland!

Nach dem 2:1 Sieg zu Hause am letzten Samstag gegen den SV Meiringen konnte sich das Team um Trainer Spunda etwas vom Tabellenende lösen und etwas beruhigt die nächsten Spiele in Angriff nehmen. Doch von ausruhen war keine Rede! Den am Dienstag war der FC Interlanken zu Gast auf dem Tannschachen. Und dieses Team aus dem Berner Oberland spielt im Augenblick im vorderen Teil der Rangliste mit und bereits im Vorrundenspiel in Interlaken wurden wir mit Null Punkten nach Haus geschickt. Topmotiviert und mit viel Selbstvertrauen wurde das Spiel von unseren Jungs in Angriff genommen, doch bereits in der 2. Minute eine Schrecksekunde für die FC Aemme Anhänger, den, dem FC Interlaken wurde ein Freistoss zugesprochen und der ausführende Spieler spielte den Ball von der linken Seite in den Strafraum geradewegs auf den Kopf eines Spielers der Gäste und dieser Ball landet im Netz zum vermeintlichen 0:1, doch der gut disponierte Linienrichter hat eine Offside Position ausgemacht und so wurde nichts aus dem Führungstreffer für den FC Interlaken. Glück gehabt! Unsere Jungs stehen Defensiv sehr gut und lassen praktisch keine gefährlichen Angriffe zu auch haben wir zu Beginn der Partie viele Ballgewinne aber machen leider wenig oder gar nichts daraus. Nach 16 Minuten sind die Spielanteile auf Seite der Gäste und wir können nur noch die Bälle wegschlagen oder spielen einfach den langen Ball in unsere Spitzen, aber auch daraus können wir keinen Druck auf das Tor der Gäste entwickeln. Auch sind die Torchancen zu diesem Zeitpunkt auf beiden Seiten eher dürftig. 24. Minute Corner unsererseits von der rechten Seite getreten in den Strafraum, die Torchance respektive der Torschuss wir noch von einem eigenen Spieler noch abgelenkt über das Tor in Out. Das Spiel lebt in diesem Zeitpunkt so nach 30. Minuten vom Kampf ansonsten reisst das Spiel die Zuschauer nicht von den Sitzen. 28. Minute guter Ball von der linken Angriff Seite getreten durch Mäse in den Strafraum doch leider verfehlen Freund und Feind den Ball. 30. Minute gut getretener Freistoss von Rupp in den Strafraum doch der gut disponierte Torhüter der Gäste kann den Ball im letzten Moment in Corner lenken, der anschliessende Corner bringt noch einmal Gefahr vor das Tor des FC Interlaken, den, der Ball fliegt vom Kopf eines unserer Jungs an die Querlatte und anschliessend wird der Ball von den Gästen in Corner befreit, der anschliessende Corner bringt nichts mehr zählbares ein. So ab der 35. Minute nehmen Tempo, Hektik sowie die Emotionen auf beiden Seiten zu und dies kann bis zu diesem Zeitpunkt eher gemächlichem Spiel nur guttun. Wie schon gesagt bis zum jetzigen Zeitpunkt (41.) ist es ein reines Kampfspiel und beide Defensivabteilung stehen gut und auch im Mittelfeld wird so richtig Mann gegen Mann gefightet. In der 44. Minute muss Minder sich noch einmal richtig strecken bei einem guten Schuss der Gäste, er kann den Ball in Corner ablenken. Und dann ist auch schon Pause und ich muss sagen die ersten 45 Minuten war kein Fussballleckerbissen und in der zweiten Halbzeit muss von beiden Teams mehr kommen.  Mit dem 0:0 nach 90. Minuten wäre das Heimteam sicher mehr als zufrieden, aber wir können sicher noch zulegen und sind immer für eine Überraschung gut. Wir hatten auch in den ersten 45 Minute viele Ballverluste und diese sollten wir im weiteren Verlauf der Partie auf ein Minimum beschränken.

Anpfiff zweite Halbzeit und Minder muss sich in der 48. Minute bei einem Schuss der Gäste strecken und er ist Herr der Lage und hält das 0:0 fest. Wir können jetzt auch mit guten Angriffen und Tornähe immer wieder Nadelstiche setzten und die Gäste nervös machen. 62. Minute Topchance FC Interlaken nach einer guten Flanke von den rechten Seiten in unseren Strafraum fliegt der Ball zum Glück für uns über das Tor. In der 70. Minute ist es soweit der FC Interlaken geht zu diesem Zeitpunkt verdient mit 0:1 in Führung und dies nach einem schnell vorgetragenen Angriff über die linke Seite, Ball im Strafraum, Ball im Netz. Für unsere Jungs sind auch in der 2 Halbzeit die Torchancen eher dünn gesät und daher ist die Führung für die Gäste aus dem Berner Oberland auch verdient. Wir können auch nach diesem Führungstreffer nicht mehr mit dem nötigen Druck auf das Tor der Gäste spielen. Eine Reaktion bleibt aus und der FC Interlaken spielt jetzt sein ganz Cleverness aus und spielt die Partie nun herunter und sie lassen Defensiv gar nichts mehr oder nur noch wenig zu (75.). Das Spiel plätschert so dahin, die Gäste müssen nicht mehr viel machen und unser Jungs kämpfen immer noch und aufgeben bei diesem Spielstand ist keine Option, doch wir laufen immer wieder an der massiven Defensive der Gäste an. Der FC Interlaken hat jetzt auch mehr Platz im Mittelfeld, das wir zu weit vom jeweiligen Gegenspieler stehen und so können sie ihr schnelles und geradliniges Spiel nach vorne immer wieder in Szene setzen. 87. Minute guter Freistoss von Vali doch wiederum hält der gut disponierte Torhüter der Gäste den Ball. Und so kommt es wie es kommen musste! Der FC Interlaken macht mit dem 0:2 in der 89. Minute den Sack endgültig zu und nimmt die 3 Punkte mit ins Berner Oberland. Und diese 3 Punkte sind sicher nicht gestohlen unter dem Strich war der FC Interlaken das clevere und bessere Team.

Wir haben wiederum bis zum Schlusspfiff gekämpft, gefightet und nie aufgegeben, das stimmt mich für die nächsten wichtigen Partien zuversichtlich.

Der Schreiberling

Dänu Wüthrich

«DU MUSST INS GELINGEN VERLIEBT SEIN, NICHT INS SCHEITERN!»

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